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Uraufführungen und damit die Förderung neuer Autoren sind schon seit der Gründung der
theaterbaustelle ein wichtiger Bestandteil ihres Theaterprogramms.
Nachdem in der Vergangenheit bereits einige Theaterstücke uraufgeführt wurden,
gründete die theaterbaustelle im Jahr 2004 mit
stückwerk I
einen eigenen Stückewettbewerb mit dem Ziel, neue Theatertexte besser kennen zu lernen und zu untersuchen, wo der mainstream des
modernen Schreibens liegt und wie er umschifft werden kann.
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 Download
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Speziell interessierten und interessieren uns dabei die konkreten Themen, die
zeitgenössische Autoren beschäftigen ebenso wie besondere Formen. Dabei liegt der
Fokus nach wie vor auf noch unbekannten Autoren.
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Im Gegensatz zu manchen anderen Stückewettbewerben wird keines der eingesendeten Stücke
unter den Tisch fallen gelassen: jeder Autor erhält einen ausführlichen Kommentar der Jury
zu seinem Text. Dem Projekt stückwerk ist also nicht Konkurrenzdenken, sondern Austausch,
Konstruktivität und der Glaube an ein gemeinsames Weiterkommen ein Anliegen.
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Dieser Stückewettbewerb ist einzigartig in der Leipziger Theater- und Literaturlandschaft.
Kein anderes Theater und keine andere Institution in Leipzig loben einen ähnlichen Preis aus.
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Die Zusammenarbeit von Autor und Regie sind in Deutschland im Gegensatz zu Amerika oder
anderen englischsprachigen Nationen stark getrennt. Deshalb werden wir einen möglichst
intensiven Austausch der beiden Bereiche anstreben. Miteinander sollen Regisseur und Autor
den Übergang von Text zu Theater ausloten und so neue Anregungen für ihre Arbeit gewinnen.
Gemeinsam kann das Stück im Arbeitsprozess für die Bühnendarstellung um- oder weitergeschrieben
werden. Dafür wird der Autor des Siegerstücks die konzeptionelle Vorarbeit und die Probenzeit
in Leipzig begleiten.
Zur Ausschreibung
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Preisträger stückwerk II
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1. Platz: Anra Aley (Berlin)
"Toteau und der Autodieb"
Skurrile Geschichte der jungen Frau Toteau, die sich an ihre gescheiterten Beziehungen mit
Samuel, Ray und Joe erinnert. Die Suche nach Liebe in einer Zeit der Neurosen zwingt sie
zu einer Entscheidung.
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2. Platz: Christopher Kloeble (Leipzig)
"Wenn möglich bitte wenden"
Die poetische Reise eines Alleingelassenen: Bei einem Autounfall verliert Karl
seine Frau. Für ihn ist sie aber immer noch anwesend. Zum Beispiel als Stimme
im Navigationssystem seines Autos. Diese sagt ihm ein polnisches Dorf als Zielort
an und Karl macht sich auf den Weg.
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3. Platz: Philipp Schulte (Gießen)
"Schwunst"
Verschiedene Episoden im Louvre, vor der LaLou-Ausstellung und im Supermarkt setzen sich mit dem
Phänomen Kunst auseinander. Eine Farce über Begehren, Kommerz und Destruktion.
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Impressionen von der Preisverleihung
(Klick für Größer)
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